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Wege des Leidens

Das Leben ist nicht immer so wie wir es uns wünschen und trotzdem leben wir es. Wir leben es, weil wir leben wollen. Doch es gibt auch Menschen die dieses Leben aufgeben wollen, weil sie einen Rückschlag erlitten haben. Für eine Sekunde in ihrem Leben ging es ihnen gut, so fühlte es sich an, doch dann brach alles in sich zusammen. Das ganze Glück was sie verspürt hatten versank in einem Scherbenmeer. Vor ihnen lag nur noch der schwarze, undurchdringliche Tunnel, mit den Scherben auf dem Boden, aus dem es keinen Ausweg gab. Jeder Schritt tat weh. Jeder Schritt fügte neue Wunden hinzu. Doch zurück ging es nicht die Tür hinter sich schloss sich. Es gab kein zurück zum Glück, nur den Weg voran hinein in den Schmerz und das Leid. Man musste Leiden auf dem Weg vorwärts, doch wenn man es lange genug aushielt erkannt man irgendwann doch das Ende des schwarzen Tunnels. Ein Licht war zu erblicken, ein neues Glück. Doch viele Menschen erreichten den soweit entfernten Ausweg nicht. Sie schauten im Tunnel immer wieder von links nach rechts, wo sich ein tiefer Abgrund auftat. Für sie war dieser Tod, dieser Ausgang, dieses Ende besser als die Qual weiter durch den Tunnel zu gehen, denn dieser Weg war für sie ohne Hoffnung. Und all sie sprangen, fanden ihren Ausweg in einem Endlos tiefen fall bis schließlich zu ihrer Erlösung (ihres Leidens).

 

17.1.07 16:36
 


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